Blockchain im Marketing - 5 Einsatzmöglichkeiten | CC Marketing
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5 Einsatzmöglichkeiten für Blockchain im Marketing

Blockchain im Marketing

5 Einsatzmöglichkeiten für Blockchain im Marketing

An Blockchain und der wohl bekanntesten Anwendung Bitcoin kommt man derzeit kaum vorbei. Perfekter Zeitpunkt also, dieses Thema genauer unter die Lupe zu nehmen.

Vielen Dank vorneweg an Josef Hammer jun. – Software Developer und Blockchain-Experte – für die geduldige Beantwortung vieler, vieler Fragen!

 

Ok, zuerst das Offensichtliche: Was ist eine Blockchain?

 

Eine Blockchain ist ein Register, das jeder Beteiligte einsehen kann. Und weil sie mit vielen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet ist – sie ist zum Beispiel an sehr vielen unterschiedlichen Orten gespeichert – kann sie niemand fälschen, ohne dass es auffallen würde.

In einer Blockchain werden Transaktionen gespeichert – von einfachen Geldüberweisungen bis hin zu Verträgen.

Die Blockchain selbst ist eine Aneinanderreihung von Blöcken. Ein Block ist dabei so etwas wie eine Seite. Auf dieser Seite werden Transaktionen niedergeschrieben. Wenn die Seite voll ist, wird über alle Transaktionen dieser Seite eine Prüfsumme (= rechnerische Summe gebildet aus allen Buchstaben und Zahlen) gebildet, die auf die nächste Seite übertragen wird. Auf dieser nächsten Seite folgen wieder Transaktionen, deren Prüfsumme wiederum auf die nächste Seite – den nächsten Block – übertragen wird.

Auf diese Weise kann nachträglich kein Eintrag manipuliert werden, ohne dass plötzlich alle Summen auf allen folgenden Seiten falsch wären. Und das würde auffallen.

Kurz gesagt: Eine Blockchain ist ein Katalog von Transaktionen, der einsehbar und durch das Aneinanderhängen von Blöcken mit Prüfsummen fälschungssicher ist.

Während vor allem Kryptowährungen und Tech-Unternehmen Blockchains viel und gerne nutzen, gibt es auch für das moderne Marketing spannende Applikationen. 5 davon hier kurz und knackig für Sie.

 

1. Bitcoin als PR-Instrument

 

Der wohl schnellste Weg, Blockchain im Marketing zu nutzen, ist es, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Innerhalb von Minuten ist z.B. bei BitPay Ihre elektronische Brieftasche eingerichtet und Sie können loslegen.

Angenehmer Nebeneffekt: Da dies noch nicht viele Unternehmen tun, erfreuen sich die Vorreiter breiter Berichterstattung in der Presse. Wie etwas das Wiener Hotel Schani, der Stromdienstleister Energie AG oder das Restaurant dasTURM.

 

2. Transparenz und Fälschungssicherheit für den Kunden

 

In einer Blockchain können die verschiedensten Daten gespeichert werden. Zum Beispiel auch Verarbeitungsschritte eines Produktes. Das öffnet punkto Produktfälschungssicherheit wertvolle Optionen.

Wenn etwa bei Medikamenten, Lebensmitteln oder Markenprodukten alle Verarbeitungs- und Weiterverkaufsschritte fälschungssicher aufgezeichnet werden, kann ein Kunde jederzeit feststellen, ob er im Besitz eines echten Produktes ist.

Zahlreiche Unternehmen haben den Vorteil dieser Transparenz erkannt. So arbeitet etwa die US-amerikanische Supermarktkette Walmart in einem groß angelegten Projekt mit IBM daran, die Lebensmittelsicherheit in China zu revolutionieren. Und BMW tüftelt mithilfe des Krypto-Unternehmens VeChain Thor an der Verbesserung der Lieferantenkette.

 

3. Nachvollziehbare CSR-Ausgaben

 

Corporate Social Responsibility ist bei Unternehmen nach wie vor hoch im Kurs. Wenn Unternehmen sich ernsthaft für soziale Anliegen engagieren, sind viele Kunden gerne bereit, höhere Preise zu bezahlen. Bis dato konnten Kunden jedoch kaum nachvollziehen, wie ernst es Unternehmen in Sachen CSR wirklich ist und wieviel einfach nur aufgebauschtes Marketing ist.

Blockchain macht CSR-Ausgaben nachvollziehbar. Zumindest für die Unternehmen, die es wirklich ernst nehmen. Diese können ihre Spendentätigkeit bzw. Finanzflüsse für soziale Themen öffentlich in einer Blockchain speichern und so für jedermann zugänglich machen. Ehrliches Engagement gehört belohnt und Blockchain sorgt genau dafür.

UNICEF, eine Organisation die vielfach auf Spenden angewiesen ist, forciert den Einsatz von Blockchain – sowohl beim Erhalten von Spenden, als auch beim nachvollziehbaren, einfachen und schnellen Verteilen der Gelder. Viele andere Organisationen und Unternehmen, die die Vorteile digitaler Verträge erkennen, werden sicher folgen.

 

4. Besserer Einsatz für Ihr Online-Werbebudget

 

Das mit der Online-Werbung ist so eine Sache. Man bucht ein Inserat, zahlt hohe Provisionen an einen Anbieter wie Google oder Facebook und bekommt nach Kampagnenende eine Auswertung mit Impressions und Klicks, die man glauben kann oder auch nicht. Klickfarmen und Bots treiben nämlich oft Zahlen in Statistiken nach oben und der Auftraggeber schaut durch die Finger. Blockchain setzt dem ein Ende.

Anbieter wie adChain oder NYIAX sorgen dafür, dass erstens der teure Middleman wegfällt, und Sie zweitens wirklich zuverlässige Statistiken bekommen. Höherer ROI und geringere Kosten? Ich bin dabei!

 

5. Marktforschung wird treffsicherer

 

Stellen Sie sich vor, Marktforschung würde ablaufen wie Sportwetten und Personen müssten ihr eigenes Geld einsetzen, wenn sie ihre Einschätzung abgeben. Sie würden sich wohl ganz genau überlegen, ob ein Produkt erfolgreich werden würde, da sie potentiell Gewinn machen könnten.

Blockchain ermöglicht genau das. Und zwar ohne Wettbüros (Middlemen) dazwischen, die einen Teil des eingesetzten Geldes als Provision behalten. Online-Plattformen wie AugurGnosis und Stox bieten Unternehmen exaktere Marktforschung und Kunden in weiterer Folge passgenauere Produkte.

 

Wohin die Reise geht?

 

Wenn wir das wüssten, hätten wir vor 3 Jahren unser Hab und Gut in Bitcoin investiert. Fakt ist aber, dass die Blockchain-Technologie unglaublich mächtig ist und sowohl Unternehmen als auch Kunden ungeahnte Möglichkeiten eröffnen kann.

 

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